20160215-SOR-GreenCity-Andre (11)-2 Vertreter aller Kooperationspartner auf dem Tendem. Von rechts nach links: Dominic Staat (Pedalhelden), Andreas Groh (adfc), Sabine Nallinger (Stadtrat Bündis90/Die Grünen), Paul Bickelbacher (Stadtrat Bündis90/Die Grünen), Max Zwez (Lederhosen-Express), Alex Zwez (Lederhosen-Express), Andrea Wallerus (Green City e.V.), Dominik Lypp (Bund Naturschutz), Thomas Schmidt (Freie Lastenradler), Wolfgang Heidenreich (Urbanes Wohnen München e.V.)

Unterschreibt bei unserer Petition

sor-demo

#wann: Samstag, den 30.04., 14:00 Uhr

#wo: Wittelsbacher Platz

#wer: Alle, die für den Erhalt des Radverkehrs am Marienplatz sind

 

Ordner und Flyer-Verteiler gesucht! Nachricht bitte an andreas.groh@adfc-muenchen.de.

Das Aus für ́s Radl am Marienplatz!

Wir sagen: Radlerinnen und Radler müssen bleiben! SaveOurRadler (SOR)

Status Quo nach Stadtratsbeschluss

Der Münchner Stadtrat hat im November 2015 beschlossen, Münchens Radlerinnen und Radler vom Marien- platz auszusperren und die bekannte und beliebte Route zur Nord-Süd-Querung zu schließen. Schon ab dem 15. Februar 2016, mit dem Umbau des Hugendubel-Hauses, wird die Durchfahrt vom Marienplatz zum Rinder- markt für Taxis, Busse und Radlerinnen und Radler gesperrt! Radlerinnen und Radler sollen dann über den Viktualienmarkt, die Sparkassenstraße, die Alfons-Goppel-Straße und den Hofgarten rollen. Im Anschluss an die Baustelle wird die Landeshauptstadt München die Erweiterung der Fußgängerzone und damit die Vertreibung der Radlerinnen und Radler dauerhaft umsetzen.

Unsere Position

csm_2016-04-26_Radldemo_Karte_e75c4daa82In unseren Augen wird das beklagte Durcheinander von Fußgängern, Taxis, Radfahrern, Bussen und Rikschas als Folge nur verlagert. Bislang nutzen lediglich 1.800 Radfahrer die sogenannte „Kustermannfahrbahn“ am Viktualienmarkt, ein Großteil von etwa 8.000 Radfahrern bevorzugt die Route über den Marienplatz. Somit ist künftig mit einer Verfünffachung des Radverkehrs auf der neuen Hauptroute zu rechnen. Ein zweites Nadelöhr ist die Querung der Maximilianstraße. An dieser Stelle kreuzen Autos und Trambahnen die Radroute. Ganz zu schweigen, dass sich bei der Ausfahrt am Hofgarten zum Odeonsplatz bereits heute der Radverkehr und die Flaneure in die Quere kommen. Konflikte und die Gefährdung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sind damit vorprogrammiert. Mit der Fahrradinitiative „Radlhauptstadt München“ will die Landeshauptstadt einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung des Radverkehrsanteils und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten. Maßgabe städtischer Planungen sollte es sein, die Münchnerinnen und Münchner zur häufigeren Nutzung des Fahrrads zu motivieren und Hindernisse abzubauen. Diese Zielsetzung sehen wir mit dem Beschluss der dauerhaften Sperrung des Marienplatzes für den Radverkehr bedroht. Mit der Entscheidung des Stadtrates wurden zudem viele Jahre der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie Verbände mit einer Entscheidung vom Tisch gefegt. Demokratie geht anders. Das nehmen wir nicht hin. Gleichzeitig sehen wir den Umbau des Hugendubel-Hauses als Chance, einen Dialog zwischen Politik, Verwaltung, (Rad-)Interessensverbänden, Mobilitätsdienstleistern und Gewerbetreibenden zu entfachen. Gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeiten wir Möglichkeiten, Radfahrer und Fußgänger am Marienplatz rücksichtsvoll zusammenzuführen.

Die Kampagne: SaveOurRadler

Bitte unterstützen Sie unsere gemeinsame Kampagne SaveOurRadler und unterzeichnen Sie die Petition, wenn Sie wie wir der Meinung sind, dass das bereits beschlossene Verbot für den Radverkehr am Marien- platz rückgängig gemacht werden muss: openpetition.de/petition/online/marienplatz-muenchen-radler-innen-muessen-bleiben-sor-save-our-radler

Die nächsten Schritte der Kampagne SaveOurRadler:

30.04 Große Radl-Demo Weitere Aktionen sind in Planung! Bleibt auf dem Laufenden und abonniert unseren Newsletter und liked uns auf Facebook!

Die Initiatoren

Unterstützer

Bund Naturschutz in Bayern
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